In den Erhalt des Straßennetzes und die Sanierung von Brücken im Südwesten sollen 2026 mehr als 500 Millionen Euro investiert werden. Davon profitiert auch der Wahlkreis Waldshut. Hier wird es unter anderem an der L148 im Wehratal zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an den Stützbauwerken und Brückenabschnitten geben. Hinzu kommen Fahrbahndeckenerneuerungen auf der L 161 Kadelburg - Rheinheim, der L 153 Tiefenstein - Görwihl und der L 169 Bettmaringen - Wellendingen.
„Die grün-geführte Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Bestand von Straßen und Brücken. Unser Schwerpunkt liegt klar auf Sanierung und Erhalt vor Aus- und Neubau von Straßen. Diese Linie wollen wir beibehalten“, betont Niklas Nüssle, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN für den Wahlkreis Waldshut. „Sanierung von Straßeninfrastruktur ist ein Gebot der Vernunft. Sie macht das Reisen auf den Straßen in unserer Region nicht nur komfortabler, sondern auch wesentlich sicherer. Schlaglöcher, Unebenheiten und Böschungsbrüche werden ausgebessert und wir stellen sicher, dass intakte gut ausgebaute Straßen den Menschen hier vor Ort eine Mobilität ohne Einschränkungen ermöglichen. Wenn wir heute zügig sanieren, müssen wir später kein Steuergeld in eine vielfach kostspieligere grundhafte Sanierung oder Ersatzbrücken stecken.“
Konkret freut sich Nüssle über einige Projekte besonders: "Die Sanierung der Panoramastraße zwischen der Abzweigung nach Bettmaringen, dem Golfplatz und Wellendingen ist dringend notwendig. Es freut mich sehr, dass dieses Projekt nun angegangen werden soll. Das gleiche gilt auch für die Verbindung von Görwihl nach Tiefenstein, an der jahrelange Belastung deutliche Spuren hinterlassen hat."
Im Sanierungsprogramm 2026 werden landesweit insgesamt mehr als 310 neue Maßnahmen begonnen: Für den Erhalt von Bundesstraßen stehen voraussichtlich 254 Millionen Euro zur Verfügung, für Landesstraßen rund 236 Millionen Euro. Zum Programm gehören vor allem die Ertüchtigung von Brücken sowie Fahrbahn-Erneuerungen.