Lauchringen – Die Weiterentwicklung des Lauffenmühle-Areals stand am 15. Januar im Mittelpunkt eines Vor-Ort-Termins des Landtagsabgeordneten Niklas Nüssle (Bündnis 90/Die Grünen) und der Staatsekretärin Andrea Lindlohr aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen. Bürgermeister Thomas Schäuble empfing die Gäste zunächst zu einem Gespräch im Rathaus, anschließend folgte eine gemeinsame Besichtigung des 8,5 Hektar großen Areals. Hier entsteht aktuell ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnraum, Gewerbe- und Arbeitsflächen sowie kulturellen und gesellschaftlichen Nutzungen. Auch Parkanlagen und Freiräume sind zentrale Bestandteile der Planung.
Thema des Austausches waren der aktuelle Projektstand, anstehende Planungsschritte und die langfristige Bedeutung des Areals für Lauchringen und den gesamten Hochrhein. Für den Landtagsabgeordneten Niklas Nüssle ist das Projekt von besonderer Bedeutung für die gesamte Region. „Die Lauffenmühle zeigt exemplarisch, wie aus einer Industriebrache ein zukunftsfähiges Quartier entstehen kann. Kommunales Engagement und die Unterstützung des Landes greifen hier sinnvoll ineinander und schaffen die Grundlage um den Ort verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben vor Ort zu schaffen“.
Bürgermeister Thomas Schäuble unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde. „Die Lauffenmühle ist eines der zentralen Entwicklungsprojekte für Lauchringen“, sagte Schäuble. Die Gemeinde arbeite schon lange an einem tragfähigen Konzept: „Wir wollen hier ein Quartier schaffen, das zu Lauchringen passt, den Ort stärkt und langfristig einen Mehrwert für die Menschen hier vor Ort bietet.“ Der Besuch aus Land und Landtag sei dabei ein wichtiges Signal: „Das zeigt eindrücklich, dass wir hier viel richtig machen und unser Weg auch auf Landesebene wahrgenommen und unterstützt wird.“
Dies bestätigte auch Staatssekretärin Andrea Lindlohr mit Verweis auf die überregionale Bedeutung des Projekts. „Die Entwicklung des Lauffenmühle-Areals steht beispielhaft für das, was moderne Landesentwicklung leisten muss. Die Umnutzung einer ehemaligen Industriebrache verbindet Flächensparen, bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung. Dies hilft dabei, das Wohnen gerade im ländlichen Raum attraktiv zu halten. Solche Projekte haben deshalb einen Vorbildcharakter für viele Kommunen in Baden-Württemberg und müssen landesseitig bestmöglich unterstützt werden.“
Zum Abschluss besuchten Nüssle und Lindlohr gemeinsam mit Bürgermeister Schäuble auch das Gmeindshus am Lindenplatz im Ortsteil Oberlauchringen, das ebenfalls erfolgreich über die Unterstützung aus der Städtebauförderung entstanden ist. Aus einem leerstehenden Gebäude ist hier ein neues Zentrum entstanden, unter anderem mit Repaircafé, Bibliothek, Post, Bürgersaal und Coworking-Space.