Nachdem der Förderantrag für das neue Zentralklinikum im letzten Jahr erfolgreich eingereicht wurde, hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration am 10. Februar bekanntgegeben, dass das wichtige Projekt in das Krankenhausbauprogramm 2026 aufgenommen wurde. Ziel des Programms ist es, die Kliniklandschaft in Baden-Württemberg zu modernisieren und weiterzuentwickeln sowie die Gesundheitsversorgung zukunftssicher aufzustellen. Das Bekenntnis zum Neubau in Albbruck durch das Land ist dabei ein deutliches Zeichen.
Insgesamt wurden für den Standort in Albbruck Gesamtkosten von knapp 451 Mio. Euro angemeldet. Mit welchem Betrag das Projekt nun final gefördert werden kann, wird nun in einem weiteren Schritt von Expertinnen und Experten geprüft. Nach dieser Prüfung kann dann der finale Förderbetrag beziffert werden, die Programmaufnahme ist aber bereits ein erster wichtiger Schritt zur Förderung des Neubaus.
GRÜNEN-Landtagsabgeordneter Niklas Nüssle sagt: „Der Neubau des Klinikums in Albbruck ist zweifelsohne das wichtigste Projekt zur Verbesserung der stationären medizinischen Versorgung in der Region. Für mich ist klar: Damit unser Land gut funktioniert, braucht es leistungsstarke und moderne Krankenhäuser. Gerade in ländlichen Regionen, wie hier am Hochrhein, in denen die Lage der Gesundheitsversorgung angespannt ist, ist es wichtig ein klares Bekenntnis zur Daseinsvorsorge vor Ort zu setzen. Das Land zeigt sich mit der Programmaufnahme als verlässlicher Partner. Das gleiche erwarten wir nun auch vom Bund, der die Krankenhäuser bei den Betriebskosten ausreichend vergüten muss.“
Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 sieht Fördermittel von 248 Millionen Euro für 14 Bauprojekte und sechs Planungsraten an Kliniken in Baden-Württemberg vor. Insgesamt unterstützt das Land im Doppelhaushalt 2025/26 die Krankenhäuser in Baden-Württemberg mit mehr als einer Milliarde Euro – und damit deutlich mehr als im vorherigen Doppelhaushalt.