Fast 5 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR)

Vorstellung des Konzepts für die Sanierung des Pater-Jordan-Hauses in Gurtweil

Mit dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum unterstützt die Landesregierung Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen bei der Umsetzung nachhaltiger und innovativer Projekte. Damit werden im ländlichen Raum neue Arbeitsplätze geschaffen, sowie neue Orte für starke Gemeinschaften. Außerdem schafft die Landesregierung über den Schwerpunkt Grundversorgung auch Möglichkeiten, dass in vielen Dörfern im ländlichen Raum wieder verstärkt wichtige Dienstleistungen angeboten werden können.

Dieses Jahr werden im Landtagswahlkreis Waldshut 36 Projekte in 11 Gemeinden gefördert. Die Fördersumme beträgt damit fast fünf Millionen Euro. Die größten Förderungen gehen in den Ortsteil Gurtweil der Stadt Waldshut-Tiengen, sowie nach Jestetten-Altenburg. In Gurtweil soll mit der Sanierung des Pater-Jordan-Hauses ein neues Zentrum entstehen, in dem Vereine und die ganze Dorfgemeinschaft eine neue Heimat finden. In Altenburg kann mit dem Geld die Sanierung der Gemeindehalle vorangetrieben werden. Für beide Projekte habe ich mich auch persönlich stark gemacht und direkt mit einem Brief an den zuständigen Minister Peter Hauk um seine Unterstützung gebeten. Toll, dass sich dieser Einsatz auszahlt, denn beide Projekte werden vom Land mit je 750.000€ gefördert.

Daneben werden in der aktuellen Förderrunde aber auch die Erweiterung einer Haustechnik-Firma, der Umbau mehrerer alten Bauernhöfe zu Wohnungen und viele weiteren Projekte gefördert. Dabei freut es mich sehr, dass bei der Umsetzung auch auf Nachhaltigkeit und Innovation geachtet wird. Viele Bauprojekte, die gefördert werden, werden in Holzbauweise ausgeführt und zum Beispiel bei der Sanierung des Pater-Jordan-Hauses und der Hallen in Altenburg spielen auch energetische Erwägungen eine große Rolle.

Das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum ist ein Glücksgriff für unsere Region.