Waldshut-Rheinfelden - Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Montag (27. Juli) mitgeteilt hat, erhält der Wahlkreis Waldshut-Rheinfelden insgesamt 4.950.000 Euro aus dem Ausgleichstock des Landes. Die Kommunen im Wahlkreis Waldshut erhalten damit erneut wichtige Unterstützung für zentrale Infrastrukturprojekte. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen für den Brand- und Katastrophenschutz, die Sanierung und Erweiterung von Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die Modernisierung öffentlicher Gebäude und Verkehrswege.
Zu den bewilligten Vorhaben im Wahlkreis Waldshut zählen unter anderem die Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs vom Typ LF 10 in Schwörstadt für die Abteilung Dossenbach mit 100.000 Euro sowie die Sanierung und der teilweise Neubau der Grundschule Baltersweil in Dettighofen mit 1,2 Millionen Euro.
Auch die Gemeinden Stühlingen (insgesamt 1 Million Euro für drei verschiedene Projekte), Görwihl (80.000 Euro für ein Feuerwehrfahrzeug der Abteilung Rotzingen), Herrischried (600.000 Euro für die Straßensanierung der Meierhofstraße und 50.000 Euro für die Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs vom Typ MTW) und Hohentengen (200.000 Euro für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Pfarrsaals zu einem Bürgerhaus) profitieren. Weitere Fördermittel fließen nach Jestetten, Lauchringen, Laufenburg, Rickenbach und Wutöschingen.
Niklas Nüssle, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN für den Wahlkreis Waldshut, zeigt sich hocherfreut über die zahlreichen Fördermittel: „Diese Förderung gibt unserem Wahlkreis den nötigen Rückenwind und zeigt deutlich, wie wichtig gezielte Investitionen in den ländlichen Raum sind. So stärken wir die kommunale Daseinsvorsorge, verbessern die Bildungs- und Betreuungsangebote und erhöhen zugleich die Sicherheit und Lebensqualität vor Ort. Gerade im Hinblick auf die angespannten kommunalen Haushalte brauchen unsere Städte und Gemeinden eine verlässliche Unterstützung. Der Ausgleichstock schafft hier Spielräume für gute Bildung, starke Feuerwehren und eine moderne, klimafeste Infrastruktur und trägt so auch zu Lebensqualität, wirtschaftlicher Entwicklung und der Sicherung von Arbeitsplätzen hier im ländlichen Raum bei.“