Albbruck/Wehr - Die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung und die Schaffung naturnaher und lebendiger Wasserläufe sind zentrale Zukunftsaufgaben. Zwei Projekte im Landkreis Waldshut können sich dabei über eine Förderung aus Stuttgart freuen. Konkret erhält die Gemeinde Albbruck für den Hochbehälter in Schachen und die dazugehörige Fallleitung 855.900 Euro und in Wehr werden an der Wehra vier bestehende Abstürze im Sinne einer verbesserten Durchgängigkeit umgestaltet. Diese Maßnahme wird mit 297.500 Euro gefördert. Insgesamt gehen also über 1,1 Millionen Euro in den Landkreis, wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Stuttgart mitgeteilt hat.
Der Landtagsabgeordnete Niklas Nüssle (GRÜNE) begrüßt die wichtigen Investitionen: „Wenige Themen betreffen jede einzelne Gemeinde so direkt wir die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung. Als Gemeinderat habe ich damit selbst zu tun und freue mich deshalb, dass mit der Förderung des Hochbehälters Schachen und der dortigen Fallleitung in der Gemeinde Albbruck ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft gegangen werden kann. Ich erinnere mich noch an die Einweihung des Hochbehälters Albbruck-Buch 2023. Mit der neuen Förderung kann der durchdachte Maßnahmenplan für eine zukunftsfeste Wasserversorgung nun weiter umgesetzt werden.“
Landesweit fließen 87 Millionen Euro in den Bereich Wasserversorgung und 107 Millionen Euro in die Abwasserbeseitigung. Ein ebenso erfreulich hoher Betrag von 71 Millionen Euro wandert in den Hochwasserschutz und die Gewässerökologie.
Auch hier freut sich Nüssle, dass ein Projekt im Landkreis gefördert wird: „Unser Landkreis ist geprägt von seinen Flüssen und Bächen. Die Wehra ist dabei gleichermaßen Naherholungsmöglichkeit und Biotop. Ich begrüße es sehr, dass das Umweltministerium hier die Verbesserung der Durchgängigkeit fördert, damit dieser Fluss auch in Zukunft Lebensquell und Idyll bleiben kann.“