Nur wenige Tage nachdem Verkehrsminister Winne Hermann den Radweg zwischen Adelhausen und Maulburg eingeweiht hat, gibt es neue gute Nachrichten für das Radwegenetz im Wahlkreis Waldshut Rheinfelden. Entlang von Bundes- und Landsstraßen soll in diesem Jahr mit zwei wichtigen Lückenschlüssen begonnen werden: Mit einer Radwegverbindung vom Bahnhof Waldshut bis zum Zoll und mit dem weiteren Ausbau des Radwegs von Riedern am Sand nach Dettighofen.
Niklas Nüssle, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN, freut sich über die Zusagen aus Stuttgart: „Mit dem Fahrrad zur Schule, zur Arbeit oder sonst im Alltag unterwegs zu sein, das entlastet nicht nur die Straßen in unserer Region, sondern hält fit und macht Spaß, zumindest dann, wenn gute Radwege das Radfahren einfach und vor allem sicher machen." Die beiden geplanten Maßnahmen in Waldshut und im Klettgau werden ergänzt durch das Engagement des Landkreises, der viele wichtige Radwege entlang von Kreisstraßen vorantreibt. Nüssle, ebenfalls Waldshuter Kreisrat, ergänzt deshalb: "Im Land wollen wir mittelfristig erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden. Dafür braucht es gute Radwege und ganz konkret auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Landkreis.“
Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege des Verkehrsministeriums, der seit 2023 umgesetzt wird. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Nüssle. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.